Am 07. August 1953 gründet Friedrich Jungheinrich die H. Jungheinrich & Co. Maschinenfabrik und gliedert damit seine Produktion mechanischer Transportgeräte aus der 1908 gegründeten väterlichen Im- und Exportfirma aus.
Eine eigenständige Maschinenbauabteilung hatte Friedrich Jungheinrich bereits unmittelbar nach Kriegsende in der väterlichen Firma aufgebaut und 1949 seinen ersten Elektro-Deichsel-Hubwagen entwickelt sowie 1953 den ersten Elektro-Vierradstapler.
Im Jahr 1990 verschmelzen die inländischen Gesellschaften und firmieren in eine börsennotierte Aktiengesellschaft um.
1994 erfolgt die Übernahme der Steinbock und Boss Group. 2002 werden die Konzernmarken MIC, Steinbock und Boss zugunsten des einheitlichen Markennamens Jungheinrich aufgegeben.
Heute gibt es neben der Konzernzentrale in Hamburg-Wandsbek fünf Produktionsstandorte in Norderstedt, Lüneburg, Moosburg, Landsberg und Qingpu (China). Der Jungheinrich Konzern zählt weltweit zu den 3 größten Herstellern von Flurförderfahrzeugen.
Im Zusammenhang mit der Erstellung einer Festschrift zum 60-jährigen Firmenjubiläum hat sich die Jungheinrich AG im Jahre 2011 entschlossen, die verstreuten Unterlagen zur Firmengeschichte in einem professionellen Unternehmensarchiv zusammenzutragen.
IhreGeschichte wurde im Mai 2012 von der Jungheinrich AG mit Aufbau und Pflege des Historischen Archivs des Konzerns beauftragt.
Im Rahmen notwendiger baulicher Sanierungsmaßnahmen bot sich die Möglichkeit, Auswahl und Ausstattung der Archivräume für eine mittelfristige Nutzung grundlegend neu zu konzipieren.
In einem nächsten Schritt erfolgte die Definition eines Archivprofils und die Entwicklung von Geschäftsprozessen zur Übernahme und Verzeichnung mittels der Archivsoftware ACTApro.
Im Anschluss erfolgte die Übernahme sowie die Bewertung und Verzeichnung eines kompletten Abteilungsbestandes sowie des Foto- und Filmarchivs mit ca. 70.000 Aufnahmen.
Begleitend wurde in Absprache mit mehreren Vorstandsabteilungen eine Konzernrichtlinie Archivierung erstellt.